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Statement – Shirts

Ich liebe diese Hoody’s (für die Älteren: Kaputzenpulli), T-Shirts und Beany’s (auch für die Älteren: Schlupfmützen). Diese Shirts zeigen oft und gern meine Stimmung. Ich suche sie mir oft dem Anlass meines „in die Welt“ treten entsprechend, aus. Ab und an verdecke ich sie unter einer Strickjacke (heute: Cardigan) 😅 Ganz schön anstrengend diese Gender-Neumodische-Sprachgebung.„Statement – Shirts“ weiterlesen

Mein Kind zieht aus – und hinterlässt alte Erinnerungen

Was mir, als Pädagogin, keiner vorher sagte! Den Weg in das Leben mit Kind, aus dem dann ja plötzlich zwei Kinder wurden, war ja bekanntlich etwas holperig. Zum einen wollte ich eigentlich nie Kinder, zum anderen wollte ich dann meine Kinder über alles auf der Welt beschützen und zu tollen kleinen Menschen verhelfen. Außerdem wollte„Mein Kind zieht aus – und hinterlässt alte Erinnerungen“ weiterlesen

Unsere verRÜCKTe Wohnsituation – damals

Wenn ich hier von unsere spreche, dann meine ich die von mir, meinem Mann und den Kindern. In dieser Geschichte schreibe ich nicht nur über die Zustände, Umstände und Herausforderungen. Nein, ich werde hier auch über das Nichtbenehmen und Verhalten meiner biologischen Saatzüchter schreiben. Ein schmerzhaftes Kapitel, denn daran erinnere ich mich natürlich nur zu„Unsere verRÜCKTe Wohnsituation – damals“ weiterlesen

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Laufen ist auch eine Art Leistungsbeweis

Wie ich schon schrieb, bin ich irgendwie ein Sportjunky. Evtl bin ich einfach nur deshalb so nach Sport gepolt, weil es eine sichtbare, abrufbare und messbare Leistung darstellt. Ich kann überhaupt kein Mathe, kann ich nicht sehen, nicht greifen und im allgemeinen nicht sinnhaftig nachvollziehen. Es ist eben kein Sport. Vom Sport komme ich jetzt mal kurz zu dem Phänomen „Leistung und Anerkennung“ in unserer Familie. Dazu erzähle ich dir kurz die Wurzeln meiner Genetik. Mutter kommt aus españa, Exelternteil aus dem damals noch nicht Ostdeutschland. Meine Mutter ist als Kind nach Deutschland, als letztes von 5 Kindern hier hergeholt worden. Sie war wohl 9 Jahre. Oma und mein ❤Opa waren schon Jahre hier. Opa hat Oma nach Deutschland, samt der anderen 2 Schwestern geholt. Für Mutter war kein Platz,  keine Zeit oder sonst etwa. Irgendwann hat Oma noch zwei Kinder bekommen und Mutter war nun gut genug um nachgeholt zu werden. Natürlich nur um auf die Geschwister aufzupassen, denn Oma wollte wieder arbeiten gehen. Deutschland war ja genau darum das gelobte Land der Träume.  Mutter ist insgesamt wohl 3-4 Jahre ihres Lebens in der Schule gewesen. Sowohl in españa als auch hier. Da ist nicht viel vom lesen und schreiben hängen geblieben. Der Exelternteil ist Sonderschüler gewesen, Mathe konnte er, ansonsten naja. Er hat es immerhin zum Werftmeister gebracht. Hausaufgaben waren zu Hause der reinste Horror für mich. Stundenlang, so fühle ich es noch heute, .usdte ich sitzen und lernen. Mit ihm. Ich war leer im Kopf. Ich konnte es einfach nicht. Ich hatte Blümchen, Gras und schöne Schmetterlinge im Kopf, keine Wlrte, zahlen oder sonstigen Schulkram. Schwester 1 hat die mittlere Reife, Schwester 2 Abitur und ich Fachabi. Nachgeholt mit der Ausbildung 2. Heute habe ich aktuell den Fachwirt nachgeholt. Dank meiner Familie! Sie machen mir Mut, sprechen mir ihr Vertrauen aus und glauben an mich. Ich habe mit 1,nochwas bestanden. Eines muss ich meiner Mutter lassen. Sie hat gekämpft für unsere Bildung. Hat uns machen lassen, viel mehr mich. Wenn ich eine neue Idee für meine Bildung hatte durfte ich sie versuchen. Es gab bei uns keine Grenzen! In so gut wie keinem Bereich. Alles normal bei uns. Schwester 1 hatte ihren Sport. Sie sagt heute das niemand sich dafür interessierte, niemand hat sie begleitet, gelobt oder gar gefördert. Das glaube ich ihr sogar. Ihr Vater war 90 % der Zeit besoffen, die Mutter mit uns kleinen Schietern beschäftigt. Schwester 2 holte sich ihren Zuspruch und Lob bei ihren zukünftigen Schwiegereltern.  Obgleich sie schon finanziell und Equipmenttechnisch unterstützt wurde von zu Hause. Tja und ich? Ich wurde begleitet, gelobt und beweihraucht. Warum? Ich habe es verstanden! Sehr früh schon. Such dir etwas was bewundernswert ist, was keine Umstände macht und genau die Interessen deck, die die Eltern auch teilen. Ich erinnere nur and die Pappnadenabende! Ich lasse mir das heute nicht mehr vorwerfen. Ich habe meine Chance in der Familie genutzt und die Lücke gefüllt. Sorry for nothing bitches. Grüsse an meine Töchter – ich liebe eure Sprache 🤣   Heute ist das anders. Ich fing mit dem Joggen 2015/16 in der Reha an. Ich erzählte dir davon. Ein Mops war ich, ungelenk und unzufrieden. Es steigerte sich, natürlich, meinen Ehrgeiz habe ich in der obersten Schublade mit spotlight direkt gefunden. Ich nahm 14 Kilo ab und hörte auf zu rauchen. Sportliches Ziel, aber nicht unmöglich. Mein Sergeant war begeistert. Ich fragte mich allerdings bis vor etwa 1 Jahr, wann denn endlich dieses „Laufen macht den Kopf frei “ anfängt!? Ich habe es gesucht aber ni hat gefunden. Herrlich, heute schmunzle ich über meine Dummheit. Ich lief meinen Sorgen und Ängsten schon seit Jahren davon. Ich merkte es nur nicht. Heute ist es eine kleine HassLiebe. Also das Laufen und ich. Es gibt Tage, da laufe ich so gerne. Und dann Tage (ich sollte eher von Gemütszustände reden), da brauche ich einen Motivatoren um mich zu Motivieren. Mein Leitspruch : ich laufe, weil ich gern esse!. Das stimmt parallel dazu auch absolut. So auch diese Woche. Ich habe jeden Tag geschaut was ich morgen schaffen kann, morgen nur nicht heute. Das Laufen ist ein Spiegel meiner Seele geworden. Wenn er beschlagen oder matt ist, kann ich nicht laufen, dann MUSS ich Laufen. Ich muss mich zwingen. Dann ist der Spiegel wieder frei und klar. Ein Teufelswerk diese Seele. Ein Arschloch. Aber, ich habe Tricks. Ich melde mich zu Verpflichtungen zum Laufen an, verabredet mich und natürlich MUSS ICH als Leistungsträgerin vorne mitlaufen. Verstehst du? Es ist nicht weg, das Phänomen Erfolg=Wertschätzung.

Ich versuche mich selbst wert zu schätzen. Und dabei nicht zu vergessen wie wichtig mein Vorwärtsgehen ist. Nicht stehen bleiben, nicht nachlassen.

ÜBER – schrift! Wenn die Schrift über ist, oder du über der Schrift bist, oder die Schrift über dich!?

Kennst du das? Du schreibst und schreibst und plötzlich ist sie da:

Die Schreibblockade. Habe ich denn nichts mehr zu erzählen? Ist mein Kopf nicht bereit etwas preis zu geben? Ich sollte einen mit Erfahrung fragen. Kennst du zufällig jemanden der eine Schreibblockade überwunden hat – die Betonung liegt auf ÜBERWUNDEN.

Für sachdienliche Hinweise bitte eine Mail an mich.

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