Wo ist das Jahr nur geblieben. Ich habe es irgendwie verwirrwart. Oder anders gesagt, es hat mich einfach zurück gelassen. Eigentlich ist gar nichts passiert im „nichts“ und das ist ganz großartig. Aber, ja bei mir gibt es leider immer ein total blödes aber. Ich mache die Kurzform: Wiedereingliederung im Februar abgeschlossen, 3 Monate gearbeitet, kurz gestolpert und eine kleine Daumen-Op vollzogen. Die ging nicht so gut aus. Daumen etwas unflexibel geblieben. insgesamt 7 Wochen krank. Dann 5 Wochen Urlaub gemacht und dann in die Reha für 5 Wochen. Und schon bin ich wieder in der Wiedereingliederung- Woche 4 angekommen.
Nun ist bald der 3 Advent
Wenn ich auf mein Jahr zurückblicke kann ich schon sagen das mich meine Gedanken soooo oft an 2016 zurückerinnert haben. Wie oft habe ich mir in den letzten Jahren gebetsmühlenartig gepredigt niemals wieder so labil und angreifbar zu werden. Und letztlich kam es doch so. Ich war müde, erschöpft und ausgelaugt. Von allem und nichts. Von meinem Kopf, meinen Ängsten und meinen nicht Angst haben wollen. Das strengt an. Und es ärgert mich so sehr, das ich es nicht schaffe diese dummen depressiven Phasen einfach weg zu lächeln, anzunehmen, zu begrüßen und wieder auszuladen. Mich ärgert es so maßlos. Es ist eine Schwäche, eine Dummheit und Zeitverschwendung. Ich hasse es so sehr. Und immer wieder dieses müde sein von all dem unsinnigen neben sich stehen, sich selbst wieder aufzumuntern. Und völlig ungefiltert und unreflektiert fühlt es sich an als hätte ich das ganze Jahr damit verbracht.
Seitenhiebe
Auf meinem bescheidenen Weg kommen für mich aber auch immer wieder Seitenhiebe, Gedankendiebe und falsche Liebe. Auch das wirft mich immer erneut aus der Bahn. Ich lerne und lerne, aber die Note unterm Strich reicht für das GOLDENE BUCH nie aus. Meine Kinder, meine Ansprüche, meine Belastbarkeit und meine Gesundheit. All diese Schlagworte sind mehr als nur Worte. Ich werde mich ausführlich darum kümmern … in meinem nächsten Blog.